Seit über 20 Jahren ermöglicht das Labor teutolab der Universität Bielefeld für Schülerinnen und Schüler außerschulische Lernerfahrungen durch eigenständiges Experimentieren in naturwissenschaftlichen und technischen Bereichen. Als Netzwerkschule bietet die Gesamtschule Hüllhorst dieses erfolgreiche Konzept seit dem Sommer 2018 auch für die vierten Klassen der umliegenden Grundschulen an.
Alle Grundschulen der Gemeinde Hüllhorst nahmen das Angebot gerne an. An insgesamt drei Projekttagen hatten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, verschiedene chemische Experimente praktisch zu erproben. Die Organisation lag in den Händen der Lehrkräfte Jennifer Röhe, Tim Nitzke und Noreen Richter. Unterstützt wurden sie dabei engagiert von Schülerinnen und Schülern der Oberstufe der Gesamtschule Hüllhorst, die die einzelnen Experimentierstationen betreuten und den Grundschulkindern mit Rat und Tat zur Seite standen.
Mit großer Begeisterung untersuchten die jungen Forscherinnen und Forscher chemische Phänomene mithilfe einfacher Alltagsmaterialien wie Orangen, Zitronen oder Rotkohlsaft. Damit die Experimente sicher und unter möglichst realitätsnahen Bedingungen durchgeführt werden konnten, war eine entsprechende Ausstattung erforderlich. Diese wurde durch die großzügige finanzielle Unterstützung der Gelsenwasser-Stiftung ermöglicht. So konnten unter anderem Laborkittel, Schutzbrillen und weitere Experimentiermaterialien angeschafft werden – eine wichtige Grundlage für das Gelingen dieses besonderen Projekts.
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